Dr. Albrecht Schackow

Dr. Albrecht Schackow

Nachstehend Daten und Stationen aus dem Leben von
Herrn Dr. Albrecht Schackow:

 

19.10.1907

Geboren in Bremen

1914 - 1917

Volkschule "August Hartung" in Bremen

1917 - 1926

"Altes Gymnasium" in Bremen

1926 - 1929

Studium der Rechtswissenschaft zunächst in Freiburg i. Breisgau und sodann in München und Göttingen

Oktober 1929

Referendarexamen am Oberlandesgericht in Celle

1930

Promotion als Doctor juris (an der Universität Göttingen)

1931 - 1933

Referendar in Bremen

Dezember 1933

Zweites Juristisches Staatsexamen als Assessor am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg

März 1934

Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Bremen

1934 - 1941

Syndikus des Norddeutschen Lloyd in Bremen und zeitweise auch der "Nordsee" Deutsche Hochseefischerei in Bremerhaven

1938

Hochzeit mit Eva Albers. Aus der Ehe sind zwei Töchter hervorgegangen.

1942 - 1948

Mitarbeit in der Hamburger Schiffsmaklerfima Leith & Co. in Hamburg. Zugleich Vertretung von Reedereien vor Hamburger Schiedsgerichten.

1948 - 1950

Anwalt in Bremen im Hause Domsheide 3, Bestellung zum Notar im November 1948

1950

Gründung der heutigen Anwalts- und Notarsozietät Dr. Schackow & Partner zusammen mit Herrn Dr. Fritz Hobelmann, geb. am 17.04.1908, zunächst am Liebfrauenkirchhof, später - ab Oktober 1953, im Hause Domshof 17 der Deutsche Schiffsbank AG

26.03.1994

Verstorben in Bremen

 

Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt und Notar bekleidete Herr Dr. Schackow eine Reihe von Ämtern, die nachstehend beispielhaft aufgezählt sind:

 

seit 1935

Mitglied der Diakonie, dann der Alt-Diakonie der St. Petri-Domgemeinde in Bremen

seit 1949

Vorstandsmitglied und von
1951 - 1973 Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Schiffsbank AG. 1949 - 1966 auch Vorstandsmitglied,
1966 - 1976 auch Aufsichtsratsmitglied der Deutsche Schiffspfandbriefbank AG, Berlin,
1952 - 1974 Vorsitzender des Verbands deutscher Schiffsbanken und Mitglied des Hauptausschusses des Bundesverbands deutscher Banken

1956 - 1973

Bauherr der St. Petri-Domgemeinde, Verfasser der von Kirchenvorstand und Konvent einstimmig angenommenen Domverfassung von 1972

1960/61

Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Borgward Werke A.G.

1950 - 1967

Treuhänder (Deckungsstock) der "Securitas" Bremer Allgemeine Versicherungs-A.G. Bremen

1963 - 1967

Vizepräsident des Ehrengerichtshofs der Rechtsanwälte, Bremen

seit 1954

Mitglied der St. Annenbrüderschaft in Bremen

seit 1956

Mitglied von "Haus Seefahrt", 1972 Vorsteher,
seit 1976 Verwaltender Vorsteher

seit 1955

Mitglied

seit 1964

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Dampfschiffahrts-Gesellschaft NEPTUN (jetzt SLOMAN NEPTUN Schiffahrts-A.G.), Bremen

1966 - 1974

stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutsche Schiffskreditbank A.G. Duisburg

seit 1960

Vorsitzender des Aufsichtsrates der Minerva Versicherungs-AG, Bremen

1971 - 1972

Mitglied des Aufsichtsrates, seit 1976 auch des Aufsichtsratausschusses der Hapag-Lloyd AG, Bremen/Hamburg

1971

Ehrenmitglied des Kuratorium "Deutsches Schiffahrtsmuseum" Bremerhaven Verschiedene Funktionen bei den Doerenkamp-Klosterfrau-Gesellschaften (Köln), Isar-Amperwerke (München) und der Rickmers-Werft (Bremerhaven)